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Haushalt 2019 des BMEL

Heute (20.11.2018) wird im Deutschen Bundestag der Haushalt des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) beraten. Zusätzlich zur  Gemeinschaftsaufgabe (GAK) werden insgesamt 25 Mio. € für die kommenden fünf Jahre für die Wälder veranschlagt, so dass Hilfen zur Bewältigung von Dürre- und Borkenkäferschäden bereitgestellt werden können.

Der Haushalt 2019 ist ein Rekordhaushalt: Über 6,3 Mrd. € sind für das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) veranschlagt, 78 Mio. € mehr als im Regierungsentwurf vorgeschlagen.

Im Haushalt sind unter anderem 10 Mio. € für die Ackerbaustrategie vorgesehen, die im Jahr 2019 vorgelegt wird. Weitere 15 Mio. € werden vom BMEL in die Nutztierstrategie investiert. Darüber hinaus fließen 31,4 Mio. € in die Verbesserung der Energieeffizienz in Landwirtschaft und Gartenbau, 30 Mio. € in die Förderung des Ökolandbaus, 6 Mio. € in den Anbau von Eiweißpflanzen und 56,8 Mio. € in die Förderung von Innovationen in der Land- und Ernährungswirtschaft. Um die Digitalisierung als Innovationstreiber voranzubringen sind allein für digitale Techniken auf dem Acker und im Stall 15 Mio. € vorgesehen. Die finanzielle Unterstützung der agrarsozialen Sicherung wird bei 4 Mrd. € gehalten.

Gemeinschaftsaufgabe

900 Mio. € stehen der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK) zur Verfügung. Zusätzlich werden Mittel in Höhe von insgesamt 25 Mio. € für die kommenden fünf Jahre in der GAK für die deutschen Wälder veranschlagt, so dass Hilfen zur Bewältigung von Dürreschäden und nachfolgenden Borkenkäferschäden bereitgestellt werden können.

Des Weiteren werden 150 Mio. € aus der GAK für den Sonderrahmenplan Ländliche Entwicklung genutzt, um die ländliche Entwicklung voranzutreiben. 70 Mio. € stehen zudem dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung zur Verfügung.

Red./Quelle: BMEL

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