Naturschutz, Landschaftspflege

Krisenmodell

Bearbeitet von Heinrich Höllerl

Wirtschaftliche Unwägbarkeiten aufgrund der Corona-Pandemie sorgen auch bei professionellen GaLaBau-Betrieben und Forstunternehmen für eine gehemmte Investitionsbereitschaft. Anschaffungen neuer Maschinen werden genauestens kalkuliert, Qualität und Zuverlässigkeit der Arbeitsgeräte sollen aber nicht sinken. Um der aktuellen Situation gerecht zu werden, hat der Landschaftspflege-Spezialist Vogt GmbH in Zusammenarbeit mit dem dänischen Produzenten TP Linddana ein Sondermodell des Holzhackers TP 165 Mobile mit einem interessanten Preis-Leistungs-Verhältnis auf den Markt gebracht. Auf einem Alko Pkw-Anhängerfahrwerk kann der Hacker bei einem Einsatzgewicht von 680 kg auch ohne zusätzliche Anhänger-Fahrerlaubnis zum Einsatzort bewegt werden. Der Benzinmotor erreicht nach Werksangaben mit nur 17 kW eine erstaunliche hohe Durchsatzleistung von bis zu 10 m³ pro Stunde. Über den großdimensionierten Einzugstrichter und zwei hydraulisch angetriebene Einzugswalzen lassen sich Holzquerschnitte bis 165 mm Durchmesser der Hackscheibe zuführen. Das Twin-Disc-Hacksystem von TP besteht aus zwei miteinander verschweißten Hardox-Scheiben. Diese versteifte Sandwich-Konstruktion bietet eine hohe Stabilität und geringen Verschleiß. Ein weiterer Vorteil der Doppel-Hackscheibe mit ihren acht innenliegenden Wurfflügeln ist die hohe Auswurfleistung, womit auch Verstopfungen des Auswurfskanals vermieden werden. Durch die versetzte Anordnung der Hackmesser bearbeitet immer ein Messer das Hackgut und das Gerät wird gleichmäßig belastet. Selbstverständlich gehört auch eine flexible Auswurfverstellung und eine Anti-Stress-Einzugssteuerung zur Serienausstattung. Zusätzlich gewährt Vogt wie für alle TP Holzhäcksler eine Dreijahres-Garantie. Zur Einführung kostet der TP 165 Mobile 16 900 € netto.

Vogt GmbH