ForstTechnik

Gutzwiller Wegepflege: Geglättet und gerüttelt

Bearbeitet von Heinrich Höllerl

Über Wegepflegegeräte haben wir in der Forst & Technik schon umfangreich berichtet. Zwischenzeitlich ist es etwas ruhiger um das Thema geworden. Doch unlängst ist uns wieder einmal ein neues Gerät über den Weg gelaufen, das zudem auch noch einige neue technische Ansätze aufweist.

Traktorfan

Gerold Meier ist 40 Jahre alt, gelernter Landmaschinen-Mechaniker und hat sein Unternehmen 2004 gegründet – nicht zuletzt weil er ein bekennender Fan starker Traktoren ist. Bis heute sorgt er nach Möglichkeit dafür, dass der stärkste Traktor von ganz Vorarlberg bei ihm läuft. Spezialisiert hat er sich vor allem auf Weginstandsetzung.

Das Wegepflegegerät Gutzwiller LNG 360  verfügt über ein geteiltes Schild, dessen Arme sich sowohl nach vorne als auch nach hinten anstellen lassen.   Ein besonderer Clou ist die perforierte Schürfleiste. Wer genau hinschaut, erkennt sogar, dass diese gedoppelt ist – einmal vor und einmal hinter dem Schildkörper. Zwischen den beiden Wellenprofilen an den Unterkanten sollen größere Steine „eingefangen“ und entweder in den Wegkörper gedrückt oder zermalmt werden, bis sie letztlich unter dem Schild sauber über die ganze Breite verteilt durchlaufen können.

Darüber hinaus gibt es am LNG 360 einen Aufreißkamm mit kurzen, etwa 5 cm langen Hardox-Kegeln. Den kann man einsetzen, wenn erst etwas Material mobilisiert werden soll, auch bei Verdrückungen, um danach wieder eine anständige Oberfläche erzielen zu können.

Rüttelplatte

Rund wird für Gerold Meier die Geschichte aber erst mit den drei Plattenverdichtern vorne am Schlepper. Die haben auch einen ganz besonderen Aufbau.

Die ganze Geschichte findet Ihr in der Forst &Technik 7/2022 bzw. direkt im dazugehörigen Digitalmagazin.

Heinrich Höllerl