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Gute Aussichten für Absolventen forstlicher Hochschulen

Gute Aussichten für Absolventen forstlicher Hochschulen

Nach Jahren deutlicher Zurückhaltung der öffentlichen Arbeitgeber treffen die Absolventen der fünf Fachhochschulen (FH) und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) mit forstwirtschaftlichen Studiengängen auf eine sehr gute Nachfrage am Arbeitsmarkt. Beim „Forstlichen Dekanetag 2012“, bei dem sich am 13. und 14.12.2012 die Rektoren, Dekane und Studiendekane der „forstlichen Hochschulen“ Deutschlands turnusgemäß in Thürigen trafen, stand in die allgemeine Arbeitsmarktlage nicht so sehr Mittelpunkt des Austausches, wie dies in der Vergangenheit der Fall war.
Nach den vorliegenden Erkenntnissen behaupten sich die Absolventen dieser Hochschulart aufgrund ihrer praxisnahen und fundierten Ausbildung ausgezeichnet am öffentlichen und im immer wichtiger gewordenen privatwirtschaftlichen Arbeitsmarkt. Dies gilt auch für die Konkurrenzkraft jener Hochschulabgänger, die einen Bachelorabschluss erworben haben und es gilt ganz deutlich gegenüber ihren Mitbewerbern der Universitäten.
Im Fokus des Fachaustausches
Die erfreuliche Entwicklung bestätigt die Arbeit der Hochschulen in den vergangenen Jahren und eröffnet den Verantwortlichen die Möglichkeit, sich nun auch anderen Themen offensiver zuzuwenden. Im Fokus des Fachaustausches der Hochschulvertreter standen deshalb auf dem Forstlichen Dekanetag 2012 die Themen Forschung, Ausbau und Aufbau von Masterprogrammen sowie die Konsolidierung und finanzpolitische Absicherung des Erreichten. So sieht man die Anstrengungen einiger Landesregierungen zur Stützung und Stärkung der anwendungsorientierten Forschung an FH und HAW zwar durchaus positiv, ist sich aber andererseits der Problematik des zunehmenden Anteils befristeter und projektorientierter Anteile in der Hochschulfinanzierung sehr bewusst.
Weitere Themen des Treffens waren die Qualitätssicherung der Ausbildung, die Organisation des Zusammenwirkens von Forschung und Lehre im Interesse der späteren Berufsfähigkeit der Studierendenund der Aktualität der Lehrenden sowie Überlegungen zur weiteren Internationalisierung der Hochschulen und Studiengänge.

FH Erfurt/idw

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