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Gute Auftragslage im badischen Holzbaugewerbe

Gute Auftragslage im badischen Holzbaugewerbe

Die Unternehmen des badischen Zimmerer- und Holzbaugewerbes bewerten ihre Auftragslage nach wie vor überwiegend als gut. Das stellte Rolf Kuri, Präsident des Holzbau Baden e.V. anlässlich der Präsidial- und Obermeistertagung am 22./23. November 2013 in Titisee-Neustadt fest. Wie eine Erhebung von Holzbau Baden e.V. im Oktober 2013 ergab, bezeichnen im Ein- und Zweifamilienhausbau 59 % der befragten Mitgliedsunternehmen ihre Auftragsbestände als „verhältnismäßig groß“ oder „ausreichend“. Im Mehrfamilienhausbau liegt dieser Anteil bei 43 %.
Im Gegensatz zum Wohnungsbau ist die Auftragssituation im Wirtschaftsbau und öffentlichen Hochbau spürbar schwächer. In diesen Bereichen klagen 71 % bzw. 86 % der befragten Unternehmen über zu geringe Auftragsbestände. Der öffentliche Bau leidet unter den Spar- und Konsolidierungsmaßnahmen bei Bund, Land und Gemeinden.
Zu kämpfen haben die Holzbauunternehmen spartenübergreifend mit der weiterhin schlechten Zahlungsmoral vieler Auftraggeber.
Gute Konjunktur beim Bauen im Bestand
Konjunkturlokomotive für das Holzbaugewerbe ist nach wie vor das Bauen im Bestand. In dieser Sparte bezeichnen jeweils 47 % der Betriebe ihre Auftragsbestände als verhältnismäßig groß oder ausreichend. Nur 6 % der Firmen melden zu geringe Auftragsbestände. „Die hohen Anforderungen der Energieeinsparverordnung sowie die Perspektive langfristig steigender Energiepreise haben zur Folge, dass vor allem in der energetischen Aufrüstung von Gebäuden eine hohen Nachfrage herrscht“, erklärte Rolf Kuri.
Holzbau Baden

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