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Gütesiegel für Bayerns Wälder

Gütesiegel für Bayerns Wälder

Die Gutachter haben es erneut bestätigt: Bayerns Wälder werden umweltgerecht und nachhaltig bewirtschaftet – ganz nach den Vorgaben des internationalen Gütesiegels PEFC (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes). Damit bestehen im Freistaat auch fünf Jahre nach der letzten Prüfung die Voraussetzungen für die Verleihung von PEFC-Urkunden. Die nahmen Forstminister Helmut Brunner und Carl von Butler als Vorsitzender der Regionalen PEFC Arbeitsgruppe Bayern am 20. Mai in München in Empfang.
Beide waren sich einig: „PEFC ist eine wertvolle Qualitätsgarantie für unsere Verbraucher und ein wichtiges Marketinginstrument für den umweltfreundlichen Rohstoff Holz“. Das Zertifikat biete beim Kauf von Holz und Holzprodukten die Sicherheit, dass sie aus nachhaltiger, naturverträglicher Forstwirtschaft stammen und dass dafür kein Raubbau an Wäldern betrieben wurde.
Weltweit sind in 39 Ländern rund 259 Mio. ha Wald nach PEFC zertifiziert, bundesweit sind es 7,4 Mio. ha. In Bayern haben mit 1,9 Mio. ha mehr als drei Viertel der Wälder das PEFC-Siegel. PEFC verpflichtet die beteiligten Waldbesitzer – allein in Bayern sind es rund 150.000 – zur Einhaltung vorgegebener Standards: Unter anderem müssen sie Mischbestände aus standorttauglichen Baumarten erhalten und aufbauen, auf Kahlschläge grundsätzlich verzichten und Auflagen bei der Arbeitssicherheit und zum Schutz des Waldbodens berücksichtigen.
Detailinfos zum Zertifizierungssystem PEFC gibt es unter www.pefc.de.
StMELF

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