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Grüne fordern Zwischenbilanz über Charta für Holz

Grüne fordern Zwischenbilanz über Charta für Holz

Die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert die Bundesregierung in einer Kleinen Anfrage (17/10561) dazu auf, eine Zwischenbilanz über die im Jahr 2004 beschlossene Charta für Holz zu ziehen.  

Im Koalitionsvertrag der Regierungsparteien vom Oktober 2002 wurde die Initiative für eine verstärkte Holznutzung zugunsten von Klima, Lebensqualität, Innovationen und Arbeitsplätzen (Charta für Holz) vereinbart. Erklärtes Ziel der Charta für Holz ist, den Pro-Kopf-Verbrauch von Holz und Holzprodukten aus nachhaltiger Erzeugung in Deutschland „um 20 Prozent in zehn Jahren von derzeit 1,1 Kubikmeter (r) auf 1,3 Kubikmeter (r) zu steigern“. Dieses Ziel bedeutete eine rechnerische Erhöhung des Verbrauchs um 19 Mio. Kubikmeter (r).

Angesichts der aktuellen Diskussionen um den knapper werdenden Rohstoff Holz wird in der Kleinen Anfrage unter anderem nachgefragt, in welchem Maße der Holzverbrauch in den jeweiligen Verwendungsbereichen bisher angestiegen ist.

Ein zweites Teilziel galt der qualitativen und quantitativen Optimierung des Holzangebotes. In diesem Zusammenhang wird unter anderem Auskunft über die Analysen regionaler Ressourcen und Kapazitäten erwartet.

Gefragt wird des weiteren nach den Maßnahmen für eine europaweite Angleichung der Transportbedingungen für Holz.
fp

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