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Grünbrückenprojekt in Brandenburg gestartet

Grünbrückenprojekt in Brandenburg gestartet

Mit einem ersten Spatenstich haben am 6. August Brandenburgs Umweltministerin Anita Tack und Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger an der Autobahn A 13 den Bau für die erste von drei Grünbrücken an vorhandenen Autobahnen im Rahmen des Konjunkturpakets II begonnen.
Mit Grünbrücken sollen insbesondere die Lebensräume wandernder Tierarten mit großem Raumbedarf wiedervernetzt werden. Das Straßennetz bleibt leistungsfähig und sicher.
Aus Mitteln des Konjunkturpakets II der Bundesregierung werden bis Herbst 2011 drei Grünbrücken an der A9 bei Niemegk, der A12 bei Kersdorf und der A13 bei Teupitz errichtet. Zwei weitere Grünbrücken an der A9 bei Beelitz und an der A11 im Melzower Forst sollen in den nächsten Jahren in Abhängigkeit der Verfügbarkeit des für Brandenburg bereitgestellten Bundesfernstraßenhaushalts entstehen.

Für die in diesem Jahr beginnenden Baumaßnahmen für drei Grünbrücken werden etwa 21 Mio. € nach Brandenburg fließen. Damit nimmt das Land Brandenburg im Rahmen des Bundesprogramms zur Wiedervernetzung von Naturräumen im Hinblick auf die Anzahl der Grünbrücken einen Spitzenplatz ein.
 

Von den bundesweit 18 Standorten für geplante Grünbrücken an vorhandenen Autobahnen liegen 5 im Land Brandenburg. Die Standortermittlung und Planung erfolgte auf Initiative des brandenburgischen Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft in Zusammenarbeit mit dem Umweltministerium. Der im Auftrag des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft tätige Landesbetrieb Straßenwesen plant und baut die Grünbrücken. Die Planungskosten wurden im Landeshaushalt bereitgestellt.
MIL Brandenburg

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