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Großes Interesse an Waldbauern-Fortbildung

Das Fortbildungsangebot der Bayerischen Forstverwaltung findet bei Bayerns Waldbesitzern großen Anklang: Wie Forstminister Helmut Brunner in München mitteilte, haben an dem erst im vergangenen Jahr gestarteten „Bildungsprogramm Wald“ mittlerweile schon rund 1.600 Waldbesitzer teilgenommen. Den großen Erfolg führt der Minister vor allem auf die konsequente Praxisorientierung des modular aufgebauten Programms zurück. „Unser Bildungsprogramm Wald ist genau auf die Bedürfnisse und die wichtigsten Fragen der Waldbesitzer zu einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung zugeschnitten“, so Brunner. Der wachsenden Zahl an Waldbesitzern ohne land- und forstwirtschaftlichem Hintergrund fehle dieses nötige Fachwissen. Das Bildungsprogramm Wald verschaffe ihnen das nötige Rüstzeug, gleichzeitig werde es auch von langjährigen Waldbesitzern gerne genutzt, um ihr Wissen zu vertiefen.
Was ist bei einem Befall mit Borkenkäfern zu tun? Welche Bäume pflanze ich in Zeiten des Klimawandels? Welche Maßnahmen werden vom Staat finanziell unterstützt? Was kann ich in meinem Wald für unsere Natur tun? Auf all diese Fragen geben die Experten im Rahmen des Bildungsprogramms umfassende Antworten. Im ganzen Freistaat wurden mittlerweile in rund 50 Seminarreihen über 200 Vorträge und rund 70 Exkursionen durchgeführt. Die verschiedenen Module reichen von ein bis dreistündigen Abendveranstaltungen bis hin zu praktischen Exkursionen im Wald. Die Fortbildung der Waldeigentümer ist für den Minister der Schlüssel zu einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung: „Der Weg hin zu klimatoleranteren Mischwäldern gelingt nur mit Besitzern, die sich mit dem komplexen Ökosystem Wald auskennen.“
Aufgrund der positiven Resonanz wird das Bildungsprogramm Wald  im Winterhalbjahr weiter ausgebaut. Informationen dazu gibt es bei den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und im Internet unter www.forst.bayern.de.
 

BiWa 2011 (pdf)

 
StMELF

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