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Greenpeace begrüßt Entscheidung zum NP in Rheinland-Pfalz und im Saarland

Am 19. Dezember haben die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken und die saarländische Umweltministerin Anke Rehlinger das Gesetzgebungsverfahren für einen Nationalpark im Hochwald angekündigt, nachdem sich zuvor eine große Mehrheit der Gemeinden und Landkreise für den Nationalpark ausgesprochen hatten. „Greenpeace begrüßt, dass im Hunsrück ein Nationalpark „Hochwald“ eingerichtet werden soll. Damit kommen die Landesregierungen von Rheinland-Pfalz und des Saarlands ihrer Verantwortung für den Schutz alter Buchenwälder nach“, so Greenpeace Klima- und Waldexperte Martin Kaiser.
Kaiser weiter: „Eine überwältigende Mehrheit hat sich in der Region für den Nationalpark Hochwald ausgesprochen. Das ist der Erfolg der Landesregierung, die frühzeitig die Bevölkerung in die Planungen miteinbezog. Nun muss die Landesregierung dafür sorgen, dass mindestens 75 Prozent der Fläche der natürlichen Waldentwicklung überlassen wird, denn Buchenwälder sind mehr als Holz, ihr Schutz dient den Menschen. Waldnationalparke sind nicht nur wichtig für Luchs, Wildkatze, Mittelspecht und Halsbandschnäpper, sondern auch für eine nachhaltige Regionalentwicklung in strukturschwachen Räumen.“
Greenpeace

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