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Globaler Nadelschnittholzmarkt

In den ersten beiden Monaten des Jahres 2019 haben die großen europäischen Nadelschnittholz-Exportnationen ihre Überseeausfuhren durch die Bank gesteigert. Zumindest mengenmäßig war das ein Erfolg.

Betrachtet man nur die Destinationen Levante, Indien, Fernost (Japan und China) sowie die USA, so hat insbesondere Deutschland sehr gut reüssiert. Deren Überseepräsenz ist mit 370.000 m³ um 84 % gestiegen. Speziell China wurde als Markt – überwiegend für geringwertigere Ware – entdeckt. Trotz der Zuwächse (in Richtung Indien +31 %, USA weitere +45 %) geht „nur“ rund ein Viertel der Ausfuhren nach Übersee.

Höher ist der Übersee-Anteil bei Finnland (56 %) und Schweden (30 %). Für beide verschieben sich die Märkte – die Schweden und die Finnen leiden in China und legen in Ägypten zu. Insbesondere gilt das für Finnland: Dort löste Ägypten (334.000 m³, +61 %) heuer China (210.000 m³, –19 %) als Topkunden ab.

Schweden lieferte ebenfalls in den ersten beiden Monaten deutlich mehr nach Ägypten (238.000 m³, +74 %). Beide Absatzmärkte sind allerdings mengenmäßig eine Achterbahn: einmal viel, dann wieder wenig.

Alle vier Exportländer legten in den USA zu. Die USA sind für Deutschland mittlerweile mit klarem Vorsprung der wichtigste Abnehmer von Nadelschnittholz. Für die anderen drei ist die Bedeutung trotz des Preiseinbruchs zumindest wachsend: Schweden (65.000 m³, +21 %), Österreich (36.000 m³, +91 %) und Finnland (5000 m³, +300 %).

holzkurier.com

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