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Gesundheits-Check für Bayerns Wälder

Gesundheits-Check für Bayerns Wälder

Ab dem 14. Juli sind 28 speziell geschulte Förster in ganz Bayern unterwegs, um den Gesundheitszustand der bayerischen Wälder zu überprüfen. Stichprobenartig werden an knapp 100 Aufnahmepunkten Laub und Nadeln von rund 5.000 Waldbäumen zwecks Einschätzung des Kronenzustandes erfasst.
Zusätzlich werden Schäden durch Pilz- oder Insektenbefall sowie Sturm, Hagel und Trockenheit aufgenommen.
Die Außenaufnahmen dauern bis Anfang August. Anschließend wertet die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) in Freising, die auch die Inventur organisiert, die erhobenen Daten aus. Die Ergebnisse werden Ende des Jahres dem Bayerischen Landtag vorgestellt und im Internet veröffentlicht. Außerdem fließen sie in einen detaillierten Waldbericht ein, der im dreijährigen Turnus erstellt wird und Ende dieses Jahres wieder erscheinen wird.
Die Aufnahmepunkte werden auf Basis eines Rasters von 16 km x 16 km festgelegt. Damit lassen sich für alle häufigeren Baumarten statistisch abgesicherte Aussagen treffen.
Die jährliche Kronenzustandserhebung wird seit 31 Jahren durchgeführt. Sie liefert auch wichtige Hinweise für zentrale forstliche Fragen, etwa zum Anbaurisiko bestimmter Baumarten in Zeiten des Klimawandels und zur Verbreitung von Schadorganismen.
StMELF Bayern

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