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Gesellschaftsjagden beginnen in den Niedersächsischen Landesforsten

Gesellschaftsjagden beginnen in den Niedersächsischen Landesforsten

Die Bejagung im Rahmen der Gesellschaftsjagden, die jetzt in den Niedersächsischen Landesforsten beginnen, erfolgt hauptsächlich auf die vier wichtigsten Schalenwildarten Reh-, Rot-, Dam- und Schwarzwild. Die Jagd ist erforderlich um die Wildbestände entsprechend den Zielen des Regierungsprogramms zur langfristigen ökologischen Waldentwicklung in Niedersachsen (LÖWE) auf einem dem Lebensraum angepasstem Niveau zu halten. „Wenn die Bejagung unterbleibt, könnten besonders die seltenen Baumarten durch Verbiss aus den Verjüngungsflächen verschwinden. Artenverarmung und eingeschränkte Anpassungsfähigkeit unserer Wälder, auch in Bezug auf den prognostizierten Klimawandel, wären die Konsequenz“, erklärt Christian Boele-Keimer, zuständiger Sachgebietsleiter in Braunschweig.
In den 25 Forstämtern der Landesforsten wurden im vergangenen Jahr mehr als
28000 Stück Schalenwild zur Strecke gebracht. Das Schwarzwild war dabei mit einem Anteil von rund 7000 Stück an der Gesamtstrecke vertreten. Die Population dieser Wildart befindet sich in Niedersachsen immer noch auf einem hohen Niveau mit bekannt hohen Zuwachsraten. Der überwiegende Teil des Wildes innerhalb der Landesforsten wird von privaten Jägerinnen und Jägern erlegt, im vergangenen Jahr lag deren Anteil an der Gesamtstrecke bei über 70 %.
Weitere Infos unter www.landesforsten.de
NLF

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