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Geschäftsmodell Abmahnung

Der Deutsche Forstunternehmer-Verband (DFUV) empfiehlt seinen Mitgliedern, die Impressen ihrer Internetauftritte auf Vollständigkeit zu prüfen. Grund für diesen Aufruf ist ein Brennholzhändler aus Baden-Württemberg, der mehrfach Wettbewerber über eine Anwaltskanzlei hat abmahnen lassen, weil sie beispielsweise keine Umsatzsteuer ID-Nr. angegeben haben und deshalb unlauter und wettbewerbswidrig gehandelt hätten. Mit der Abmahnung forderte die Kanzlei die Unterzeichnung einer strafbewehrten Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung, die Zahlung von Rechtsanwaltgebühren in Höhe von 887 € sowie Belege über Umsätze und Verkäufe in den letzten zwölf Monaten bzw. alternativ die Zahlung von 1 000 € an den Kläger. Herbert Körner, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des DFUV, glaubt, dass der Brennholzhändler auf diese Weise Wettbewerber klein halten will.

Oliver Gabriel

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