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Geschäftslage der Spanplattenproduzenten

Die allgemeine Geschäftslage der Erzeuger von Spanplatten in Deutschland wurde im März 2014 von einem Drittel der ifo-Meldebetriebe als gut, von anderen dagegen als schlecht bezeichnet. Damit wird die gegenwärtige Situation spürbar besser beurteilt als noch im Vormonat. Für die kommenden sechs Monate ist die Branche einhellig der Ansicht, dass sich an dem Geschäftsumfeld nichts wesentlich ändern wird.
Die inländischen Verkaufspreise konnten drei Viertel der Testteilnehmer anheben, bei allen anderen blieben sie zumindest unverändert. Der Erzeugerpreisindex von rohen oder geschliffenen Holzspanplatten ist zuletzt nach Angaben des Statistischen Bundesamtes spürbar um 1,7 % gestiegen. Mit einem Stand von 108,4 Punkten (2010 = 100) wurde der entsprechende Vorjahreswert bei rohen oder geschliffenen Spanplatten nun um 1,9 % überschritten. Nach Einschätzung von gut der Hälfte der befragten Betriebe dürften sich in den kommenden drei Monaten weitere Preisanhebungen realisieren lassen.
Bezüglich der künftigen Exportgeschäfte wird sich die Lage in der näheren Zukunft allgemeiner Einschätzung nach möglicherweise etwas verschlechtern.
Holzmarktinfo

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