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Geschäftslage der Spanplattenproduzenten

Die allgemeine Geschäftslage der Erzeuger von Spanplatten wurde Ende Juni 2014 von einem Zehntel der ifo-Meldebetriebe als gut, von zwei Zehnteln als schlecht und von allen anderen als befriedigend bezeichnet. Damit wird die gegenwärtige Situation deutlich schlechter beurteilt als noch im Vormonat. Für die kommenden sechs Monate sind acht Zehntel die Branche der Ansicht, dass sich das Geschäftsumfeld nicht ändern wird, zwei Zehntel gehen von einer Besserung der Situation aus.
Die inländischen Verkaufspreise konnten erneut etwas mehr als die Hälfte der Testteilnehmer anheben, bei allen anderen blieben sie zumindest unverändert. Der Erzeugerpreisindex von rohen oder geschliffenen Holzspanplatten ist zuletzt nach Angaben des Statistischen Bundesamtes leicht um 0,6 % gefallen. Mit einem Stand von 110,7 Punkten (2010 = 100) wurde der entsprechende Vorjahreswert bei rohen oder geschliffenen Spanplatten nun um 6,8 % überschritten. Nach Einschätzung von fast sieben Zehnteln der befragten Betriebe dürften sich in den kommenden drei Monaten weitere Preisanhebungen realisieren lassen.
Auch die künftigen Exportgeschäfte dürften sich nach allgemeiner Einschätzung deutlich verbessern.
Holzmarktinfo/ifo

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