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Geschäftslage der Spanplattenindustrie

Im August 2013 meldeten sieben Zehntel der deutschen Spanplattenwerke, die als Meldebetriebe für den ifo Konjunkturtest fungieren, dass sich die allgemeine Geschäftslage im Vergleich zum Vormonat wieder verbessert hat. Während ein Zehntel von einer guten Geschäftslage berichtet melden nur noch zwei Zehntel schlechte Geschäfte.
Auf Sicht der kommenden sechs Monate gehen acht Zehntel der Testteilnehmer von einer unveränderten Geschäftsentwicklung aus, zwei Zehntel erwarten bessere Geschäfte.
Die inländischen Verkaufspreise blieben bei den meisten Testteilnehmern unverändert, gut zwei Zehntel mussten Preiszugeständnisse hinnehmen. Der Erzeugerpreisindex von rohen oder geschliffenen Holzspanplatten ist zuletzt nach Angaben des Statistischen Bundesamtes geringfügig um 0,6 % gesunken. Mit einem Stand von 111,5 Punkten (2005 = 100) wurde der entsprechende Vorjahreswert bei rohen oder geschliffenen Spanplatten um 8,7 % unterschritten. Nach Einschätzung von knapp sechs Zehnteln der befragten Betriebe wird es in den kommenden drei Monaten allerdings möglich sein, höhere Preise durchsetzen zu können.
Das Exportgeschäft dürfte sich nach Einschätzung von etwas mehr als zwei Zehnteln der Testteilnehmer verschlechtern, alle anderen rechnen mit einer stabilen Situation.
Holzmarktinfo

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