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Geschäftslage der Spanplattenhersteller

Laut Erhebungen des ifo Institutes im September ist die allgemeine Geschäftslage im Spanplatten produzierenden Gewerbe gut. Für die kommenden sechs Monate gehen die befragten Unternehmen wie im Vormonat zu acht Zehntel von einer unveränderten und die übrigen von einer sich weiter verbessernden Situation aus.
Das Einkaufsinteresse an Holzspanplatten blieb bei allen Testteilnehmern unverändert. Die Auftragsbestände wurden von einem Drittel als verhältnismäßig groß bezeichnet. Die Produktionsgeschwindigkeit dürfte sich nach Einschätzung von sieben Zehnteln der Betriebe in den nächsten drei Monaten weiter beschleunigen, nur drei Zehntel gehen davon aus, dass sich nichts ändern dürfte.
Die inländischen Verkaufspreise konnten zwei Zehntel der befragten Betriebe anheben, alle anderen melden unveränderte Preise.
Der Erzeugerpreisindex von rohen oder geschliffenen Holzspanplatten ist zuletzt nach Angaben des Statistischen Bundesamtes erneut spürbar um 2,0 % gestiegen. Mit einem Stand von 117,1 Punkten (2010 = 100) wurde der entsprechende Vorjahreswert bei rohen oder geschliffenen Spanplatten um 14,4 % überschritten. Nach Einschätzung von zwei Zehnteln der befragten Betriebe werden sich die Preise in den kommenden drei Monaten weiter erhöhen, alle übrigen gehen von Preiskonstanz aus.
Für das Exportgeschäft rechnen alle Testteilnehmer mit einer stabilen Situation.
Holzmarktinfo.de/ifo

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