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Geschäftslage der Spanplattenhersteller

Seit gut einem Jahr – mit Ausnahme der Monate Januar und Februar 2015 – berichten ausnahmslos alle an der Umfrage des ifo Instituts (für Juli 2015) beteiligten Spanplattenhersteller von einer guten Geschäftslage. Für die kommenden sechs Monate wird vielfach mit einer noch besseren Situation gerechnet. So gehen zwei Drittel von einer besseren und ein Drittel von einer stabilen Lage aus. Mit einer Eintrübung der Situation rechnet niemand mehr.
Die Nachfrage nach Holzspanplatten hat bei zwei Zehnteln der Testteilnehmer zugenommen, bei allen übrigen war die Nachfrage gegenüber Vormonat konstant. Zwei Drittel hatten besser gefüllte Auftragsbücher, bei einem Drittel blieben sie auf Vormonatsniveau. Sie wurden von gut einem Zehntel als saisonüblich und von den anderen als verhältnismäßig groß bezeichnet.
Die inländischen Verkaufspreise blieben bei allen befragten Betrieben unverändert. Der Erzeugerpreisindex von rohen oder geschliffenen Holzspanplatten ist zuletzt nach Angaben des Statistischen Bundesamtes marginal um 0,3 % gesunken. Bei einem Stand von 114,5 % (2010 = 100 %) wurde der entsprechende Vorjahreswert bei rohen oder geschliffenen Spanplatten noch immer um 2,0 % überschritten. Nach einhelliger Einschätzung werden in den kommenden drei Monaten die Preise stabil bleiben.
Für das Exportgeschäft rechnen weiterhin alle befragten Betriebe mit einer stabilen Situation.
HMI/Quelle: ifo

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