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Geschäftslage der Nadelholzsäger

Die Geschäftslage wurde Ende Juli von den deutschen Nadelholzsägern im Vergleich zum Vormonat erneut etwas positiver beurteilt. Für die nähere Zukunft dürfte sich die Lage aller Voraussicht nach weiter verbessern. So berichten derzeit etwas weniger zwei Zehntel der an der Umfrage des ifo Instituts teilnehmenden Betriebe von schlechten, fast drei Zehntel dagegen von guten Geschäften. Für die nächsten sechs Monate gehen weiterhin fast zwei Zehntel von einer günstigeren Situation aus, nur ein Bruchteil rechnet mit einer Verschlechterung.
Laut Umfrage registrierte fast ein Drittel der Testteilnehmer eine bessere Nachfrage als im Monat zuvor, fast alle übrigen verzeichnen ein unverändertes Einkaufsinteresse. Bei gut einem Viertel haben sich die Auftragsbestände erhöht, bei den meisten anderen auf Vormonatsniveau. Knapp die Hälfte bezeichnete sie als zu klein, gut drei Zehntel hingegen als ausreichend. Sieben Zehntel beabsichtigen, in den kommenden drei Monaten die Fertigung beizubehalten, mit einer Beschleunigung des Produktionstempos rechnen fast zwei Zehntel.
Die inländischen Verkaufspreise für Nadelschnittholz blieben bei knapp neun Zehnteln unverändert, die übrigen Melder konnten Preisanhebungen durchsetzen. Für den Erzeugerpreisindex von rauem Fichten-/Tannenschnittholz war im Juni 2014 laut Statistischem Bundesamt ein leichtes Plus um 0,3 % auf 114,4 % (2010 = 100 %) zu verzeichnen. Binnen Jahresfrist errechnet sich ein Rückgang um 1,6 %. Nadelhobelware blieb dem Index zufolge mit 111,3 % um 0,3 % preisgünstiger. Im Vergleich zum Vorjahr war ein spürbares Minus von 1,4 % zu verzeichnen. Die kommenden drei Monate betreffend rechnen fast zwei Zehntel der Befragten mit anziehenden Preisen, nahezu alle anderen gehen davon aus, in der näheren Zukunft die Preise beibehalten zu können.
Das Exportgeschäft dürfte in den kommenden Monaten allgemeiner Einschätzung nach gleich bleiben.
HMI/ifo

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