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Geschäftslage der Nadelschnittholz-Erzeuger

Die aktuelle Geschäftslage im Nadelschnittholz erzeugenden Gewerbe hat sich im Juni 2014 weiter leicht gebessert. Nur noch ein Zehntel der durch das ifo Institut befragten Unternehmen bezeichneten sie als schlecht, dies waren deutlich weniger als noch im Mai. Umgekehrt stieg der Anteil derer, die bereits von guten Geschäften sprachen, auf etwas mehr als zwei Zehntel. Alle anderen sahen sie als befriedigend bzw. saisonüblich an. Für die nächsten sechs Monate geht allerdings ein Drittel von einer sich verschlechternden Lage aus, fast alle anderen rechnen mit keiner Veränderung.
Die Schnittholz-Nachfrage hat sich bei drei Zehnteln verbessert. Laut Zusatzerhebung des ifo Instituts war die Produktion in den vergangenen drei Monaten bei einem Drittel durch eine zu geringe Auftragslage behindert, 15 % beklagten ein zu geringes Rohstoffangebot. Dennoch lag der Anteil der Unternehmen, in denen mit Überstunden produziert wurde, bei 21 %.
Die inländischen Verkaufspreise für Nadelschnittholz konnte etwa ein Viertel der Befragten anheben, alle anderen konnten die Preise zumindest halten. Für den Erzeugerpreisindex von rauem Fichten-/Tannenschnittholz hat das Statistische Bundesamt für Mai 2014 mit 115,7 Punkten (2010=100) einen leichten Preisanstieg errechnet. Binnen Jahresfrist ergibt sich eine deutliche Zunahme um 3,3 %. Nadelhobelware lag dem Index zufolge mit 112,6 Zählern um 0,3 % über Vormonatsniveau. Im Vergleich zum Vorjahr war ein spürbarer Anstieg um 1,9 % zu verzeichnen. Die kommenden drei Monate betreffend rechnen fast zwei Zehntel der Befragten mit weiter anziehenden Preisen, sieben Zehntel gehen davon aus, dass die Preise stabil bleiben.
Das Exportgeschäft dürfte sich per saldo spürbar verschlechtern.
Holzmarktinfo/ifo

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