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Geschäftslage der Nadelholzsäger

Das geschäftliche Umfeld der Nadelschnittholz erzeugenden Industrie in Deutschland hat sich lt. Erhebungen des ifo Instituts im November 2013 im Vergleich zum Vormonat leicht verbessert.
Zwar berichteten vier Zehntel der Betriebe von einer guten und ebenso vier Zehntel von einer schlechten Geschäftslage, so dass die Situation momentan insgesamt als neutral bewertet wird. Im Vormonat war die Situation per Saldo noch etwas schlechter. Auf Sicht der nächsten sechs Monate dürften sich die Geschäfte allerdings deutlich verschlechtern. Mit einem schwächeren Umfeld rechnet etwa die Hälfte, die andere Hälfte geht von einer unveränderten Situation aus. Die Nachfrage nach Schnittholz ist etwas rückläufig.
Die inländischen Verkaufspreise für Nadelschnittholz haben sich bei fast drei Zehnteln erhöht, bei den meisten anderen blieben sie gegenüber Vormonat konstant. Für den Erzeugerpreisindex von rauem Fichten-/Tannenschnittholz war im Oktober 2013 im Vormonatsvergleich laut Statistischem Bundesamt ein marginales Minus um 0,1 % auf 114,1 Punkte (2010 = 100) zu verzeichnen. Binnen Jahresfrist errechnet sich hingegen eine Zunahme um kräftige 4,4 %. Nadelhobelware lag dem Index zufolge mit 114,7,3 Zählern exakt auf Vormonatsniveau. Im Vergleich zum Vorjahr war ebenfalls ein kräftiges Plus von 5,0 % zu verzeichnen.
Die kommenden drei Monate betreffend rechnen zwei Zehntel der Befragten mit weiter anziehenden Preisen, fast alle anderen gehen von konstanten Preisen aus.
Holzmarktinfo

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