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Geschäftslage der Nadelholzsäger

Laut ifo-Umfrage wurde die Geschäftslage Ende November 2016 von den deutschen Nadelholzsägern im Vergleich zum Vormonat leicht positiv beurteilt. Rund drei Viertel der Umfrageteilnehmer berichten von befriedigenden bzw. saisonüblichen und lediglich knapp ein Zehntel von schlechten Geschäften. Die Zahl der Meldungen über eine gute Geschäftslage ist allerdings etwa doppelt so hoch wie die Zahl der Betriebe, die mit ihrer Geschäftslage unzufrieden sind. In der näheren Zukunft dürfte sich die Lage aller Voraussicht nach weiter verbessern: So rechnen zwei Drittel mit Stabilität, ein Viertel geht von einer besseren Lage aus und lediglich knapp ein Zehntel rechnet mit einer Verschlechterung.
Das Produktionstempo hat laut Umfrageergebnis branchenweit kräftig zugelegt. Gut ein Viertel der Testteilnehmer registrierte eine bessere Nachfrage als im Monat zuvor, etwas mehr als die Hälfte verzeichneten ein unverändertes Einkaufsinteresse. Bei einem Sechstel sind die Auftragsbestände erneut gestiegen, bei fast drei Vierteln blieben sie auf Vormonatsniveau. Gut ein Drittel bezeichneten sie als zu klein, nur knapp zwei Zehntel als verhältnismäßig groß. Sechs Zehntel beabsichtigen, in den kommenden drei Monaten die Fertigungsgeschwindigkeit beizubehalten, nicht ganz ein Viertel plant dagegen eine Verringerung des Produktionstempos, wobei Betriebsstillstände über die Feiertage wohl der Hauptgrund für die geringere Produktion sein dürften.
Laut Zusatzerhebung des ifo-Instituts bezeichnen sechs Zehntel der Testteilnehmer ihre Wettbewerbsposition in Deutschland als unverändert, gut ein Drittel als besser und lediglich 2 % als schlechter. Die Wettbewerbsposition in Europa sehen 28 % der Betriebe als besser, vier Zehntel als unverändert und 2 % als schlechter. Außerhalb Europas schätzen 16 % der Erzeuger Ihre Wettbewerbsposition als besser ein, 40 % als unverändert und 0 % als schlechter.
Die inländischen Verkaufspreise für Nadelschnittholz konnte ein Sechstel der Betriebe anheben, alle anderen hielten sie stabil. Der Erzeugerpreisindex von rauem Fichten-/Tannenschnittholz stieg im September 2016 mit 115,2 Punkten (2010 = 100) um 0,3 % über Vormonat. Binnen Jahresfrist errechnet sich ein Plus von 0,2 %. Nadelhobelware stieg mit 112,2 Zählern um 0,2 % über Vormonatsniveau. Im Vergleich zum Vorjahr war ein leichtes Plus von 0,9 % zu verzeichnen. Für die kommenden drei Monate rechnen nicht ganz zwei Zehntel der Befragten mit steigenden Preisen, alle anderen gehen von Preisstabilität aus.
Das Exportgeschäft dürfte sich in den kommenden Monaten spürbar verbessern.
HMI, Quelle: ifo

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