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Geschäftslage der Nadelholzsäger

Laut ifo-Umfrage wurde von den deutschen Nadelholzsägern die Geschäftslage Ende September im Vergleich zum Vormonat erneut recht positiv beurteilt. Derzeit berichtet ein Drittel von guten und die meisten anderen von befriedigenden bzw. saisonüblichen Geschäften. Saldiert man die Meldungen „gut“ und „schlecht“ so errechnet sich für September 2016 ein Saldo von + 27 – ein Wert, der nur geringfügig über dem Sechs-Jahres-Hoch vom vergangenen August liegt. Für die nähere Zukunft rechnet gut ein Viertel der Befragten mit einer weiteren Besserung, vier Zehntel gehen von Stabilität aus und knapp drei Zehntel rechnen mit schlechteren Geschäften.
Das Produktionstempo hat laut Umfrageergebnis branchenweit erneut deutlich zugelegt. Fast die Hälfte der Testteilnehmer registrierte eine bessere Nachfrage als im Monat zuvor, annähernd alle übrigen verzeichneten ein unverändertes Einkaufsinteresse. Bei vier Zehnteln sind die Auftragsbestände erneut gestiegen, bei fast allen anderen blieben sie auf Vormonatsniveau. Vier Zehntel bezeichneten sie als zu klein, nur knapp zwei Zehntel als verhältnismäßig groß. Fast sechs Zehntel beabsichtigen, in den kommenden drei Monaten die Fertigungsgeschwindigkeit beizubehalten, drei Zehntel planen dagegen eine Erhöhung des Produktionstempos.
Laut Zusatzerhebung des ifo-Instituts klagten 6 % der befragten Unternehmen für die vergangenen drei Monaten über Auftragsmangel, bei 2 % war der Rohstoffvorrat zu gering und 2 % hatten zu geringe technische Kapazitäten. Der Anteil der Unternehmen, in denen mit Überstunden produziert wurde, lag bei 39 %, weitere 18 % produzierten „mehr als üblich“.
Die inländischen Verkaufspreise für Nadelschnittholz konnten fast vier Zehntel der Betriebe anheben, alle anderen hielten sie stabil. Der Erzeugerpreisindex von rauem Fichten-/Tannenschnittholz stieg im August 2016 mit 114,6 Punkten (2010 = 100) um 0,9 % über Vormonat. Binnen Jahresfrist errechnet sich ein Minus um 0,4 %. Nadelhobelware stieg mit 111,5 Zählern um 0,5 % über Vormonatsniveau. Im Vergleich zum Vorjahr war ein leichtes Plus von 0,5 % zu verzeichnen. Für die kommenden drei Monate rechnen vier Zehntel der Befragten mit steigenden Preisen, alle anderen gehen von Preisstabilität aus.
Das Exportgeschäft dürfte sich in den kommenden Monaten spürbar verbessern.
HMI, Quelle: ifo

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