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Geschäftslage der Nadelholzsäger

Laut ifo-Umfrage wird die Geschäftslage Ende März von den deutschen Nadelholzsägern im Vergleich zum Vormonat spürbar besser als im Vormonat beurteilt. Derzeit berichten jeweils knapp zwei Zehntel von guten bzw. von schlechten Geschäften. Im Vormonat lag der Anteil, der eine schlechte Geschäftslage meldete, noch bei vier Zehnteln. Die Lage dürfte sich in der näheren Zukunft aller Voraussicht nach deutlich verbessern. So rechnen wie bereits im Februar fast vier Zehntel mit einer besseren Situation, nahezu alle anderen gehen zumindest von Stabilität aus.
Das Produktionstempo hat laut Umfrageergebnis branchenweit kräftig zugelegt. Zwei Zehntel der Testteilnehmer registrierte eine bessere Nachfrage als im Monat zuvor, drei Viertel verzeichneten ein unverändertes Einkaufsinteresse. Bei nicht ganz zwei Zehnteln sind die Auftragsbestände gestiegen, bei den allermeisten anderen blieben sie auf Vormonatsniveau. Drei Viertel bezeichneten sie noch immer als zu klein, gut ein Zehntel dagegen als verhältnismäßig groß. Mehr als die Hälfte beabsichtigt, in den kommenden drei Monaten die Fertigungsgeschwindigkeit beizubehalten, gut vier Zehntel planen dagegen eine Erhöhung des Produktionstempos.
Laut Zusatzerhebung des ifo-Instituts war die Produktion in den vergangenen drei Monaten bei vier Zehnteln durch eine zu geringe Auftragslage behindert. Dennoch lag der Anteil der Unternehmen, in denen mit Überstunden produziert wurde, bei 13 %. Während derzeit bei 6 % der Betriebe Kurzarbeit nötig ist, geht für die kommenden drei Monate keiner mehr von einer solchen Notwendigkeit aus.
Gut ein Zehntel plant, die Zahl der Beschäftigten im kommenden Vierteljahr zu erhöhen, alle übrigen gehen von einer stabilen Beschäftigungslage aus.
Die inländischen Verkaufspreise für Nadelschnittholz sind bei vier Zehnteln der Testteilnehmer gestiegen, bei fast allen anderen blieben sie zumindest konstant. Für den Erzeugerpreisindex von rauem Fichten-/Tannenschnittholz blieb im Februar 2016 laut Statistischem Bundesamt mit 112,9 Punkten (2010 = 100) konstant. Binnen Jahresfrist errechnet sich ein Plus um 0,2 %. Nadelhobelware blieb mit 110,0 Zählern um 0,5 % unter Vormonatsniveau. Im Vergleich zum Vorjahr war ein spürbares Minus von 1,1 % zu verzeichnen. Für die kommenden drei Monate rechnet ein Drittel der Befragten mit steigenden Preisen, alle anderen gehen davon aus, dass die Preise in der näheren Zukunft konstant bleiben.
Das Exportgeschäft dürfte sich in den kommenden Monaten allgemeiner Einschätzung nach spürbar verbessern.
HMI, Quelle: ifo

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