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Geschäftslage der Nadelholzsäger

Die Geschäftslage wurde Ende April 2015 von den deutschen Nadelholzsägern im Vergleich zum Vormonat erneut als positiver beurteilt. Für die nähere Zukunft dürfte sich die Lage aller Voraussicht nach weiter verbessern. So berichten derzeit zwar fast drei Zehntel der an der Umfrage des ifo Instituts teilnehmenden Betriebe von schlechten und lediglich etwas mehr als ein Zehntel von guten Geschäften. Für die nächsten sechs Monate gehen allerdings fast drei Zehntel von einer günstigeren Situation aus.
Das Produktionstempo ist laut Umfrage branchenweit etwas gesunken. Zwar verzeichnete ein Viertel eine bessere Nachfrage als im Monat zuvor, doch war bei knapp vier Zehnteln ein geringeres Einkaufsinteresse spürbar. Bei knapp zwei Zehnteln haben sich die Auftragsbestände erhöht, bei vier Zehnteln dagegen verringert. Zwei Drittel bezeichneten sie als zu klein. Mehr als vier Zehntel beabsichtigen, in den kommenden drei Monaten die Fertigung zu erhöhen, mit einer Reduktion des Produktionstempos rechnen knapp zwei Zehntel.
Laut Zusatzerhebung des ifo Instituts beträgt die durch Auftragsbestände gesicherte Produktionsdauer derzeit 1,2 Monate. Die Kapazitätsauslastung liegt bei 74,6 % der betriebsüblichen Vollauslastung. Die inländischen Verkaufspreise für Nadelschnittholz blieben bei fast acht Zehnteln erhöht, die übrigen Meldungen verteilen sich fast gleichmäßig auf „höher“ bzw.  „niedriger“.
HMI/Quelle: ifo

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