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Geschäftslage der Nadelholzsäger

Laut Erhebung des ifo-Instituts wurde die aktuelle Geschäftslage Ende März 2019 von den deutschen Nadelholzsägern im Vergleich zum Vormonat marginal schlechter eingeschätzt. Mit fast neun Zehnteln war zwar der überwiegende Teil mit der Lage zufrieden, aber ein Zehntel berichtete von schlechten guten Geschäften. Im Dezember 2018 meldeten noch drei Zehntel eine gute Geschäftslage. In der näheren Zukunft gehen sieben Zehntel von einer Besserung der Lage aus, zwei Zehntel rechnen mit einer stabilen Situation.

Die Nachfrage hat sich im Vormonatsvergleich rasant verschlechtert und auch die Auftragsbestände haben sich kräftig reduziert. Die Beurteilung der Aufträge war dementsprechend schlecht: Fast zwei Drittel bezeichneten sie als schlecht und alle übrigen zumindest als saisonüblich. Das Produktionstempo blieb bei fast acht Zehnteln unverändert und hat sich bei nicht ganz zwei Zehnteln verringert. In den kommenden drei Monaten wird die Fertigungsgeschwindigkeit aller Voraussicht nach wieder kräftig zulegen.

Laut Zusatzerhebung des ifo-Instituts klagten 3 % der befragten Unternehmen für die vergangenen drei Monate über zu geringe Aufträge, ansonsten verlief die Produktion ohne Hindernisse. Dennoch lag der Anteil der Unternehmen, in denen mit Überstunden produziert wurde, bei 53 %, 5% hatten mehr zu tun als üblich.

Gut ein Viertel der Betriebe hat die inländischen Verkaufspreise für Nadelschnittholz zwar beibehalten, ein Drittel konnte Preissteigerungen durchsetzen und knapp vier Zehntel mussten die Preise senken. Der Erzeugerpreisindex von rauem Fichten-/Tannenschnittholz verringerte sich im Februar 2019 gegenüber dem Vormonat mit 106,4 Punkten um 0,6 % (2015 = 100 %). Binnen Jahresfrist errechnet sich dennoch ein Plus von 2,2 %. Nadelhobelware verbilligte sich im Vormonatsvergleich mit 108,3 Zählern ebenfalls um 0,6 %. Im Vergleich zum Vorjahr war ein deutliches Plus von 5,7 % zu verzeichnen. Für die kommenden drei Monate rechnen die Befragten per saldo mit tendenziell steigenden Preisen: Ein Drittel geht davon aus, die Preise zurücknehmen zu müssen, fast fier Zehntel rechnen dagegen mit steigenden Preisen. Das Exportgeschäft dürfte sich in den kommenden Monaten deutlich beleben.

HMI

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