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Geschäftslage der Nadelholzbetriebe lt. DeSH-Umfragen 1. Quartal 2014 bis 4. Quartal 2016. Quelle: DeSH

Geschäftslage der Nadelholz- und Laubholzbetriebe in Deutschland

Der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband (DeSH) hat Ergebnisse aus seiner aktuellen Marktumfrage unter seinen Mitgliedsbetrieben veröffentlicht.

Der DeSH gelangt in der Marktumfrage unter 72 Mitgliedsunternehmen zur Geschäftslage für Nadelholzbetriebe im Quartal 4/2016 zu einem befriedigenden Ergebnis, da die Ziele und Erwartungen erreicht worden sind. 55 % der befragten Betriebe aus allen Größenklassen teilten diese Einschätzung. Die DeSH-Umfrage kommt damit zu einem anderen Ergebnis als die ifo-Umfrage zur Marktsituation der Nadelholzsäger im Januar 2017, welche die Lage und den Ausblick nach Erkenntnissen des DeSH zu positiv bewertet.
Die Versorgungslage hat sich laut der vom DeSH befragten Nadelholzbetriebe kaum verändert: 78 % nannten sie gut und befriedigend. Der positive Trend hält seit dem 3. Quartal 2015 mit einer leichten Eintrübung an.
Der DeSH bemerkt beim Nadelholz einen deutlichen Rückgang im Absatz ab Mitte November 2016, was zu einer vorzeitigen Rücknahme der Produktionsleistungen führte. Aufgrund der Wetterlage im Januar und Februar 2017 ist sowohl die Einschlagsaison sowie auch die Bautätigkeit später gestartet. Die Margensituation verschlechtert sich somit kurzfristig im 1. Quartal und wird voraussichtlich auch im 2. Quartal 2017 unter Druck sein. Den Ausblick für der Nadelholzbetriebe in den nächsten sechs Monaten schätzt der Verband aufgrund der erwartet hohen Bautätigkeit jedoch wieder optimistischer ein.
Die Laubholzsäger konstatierten im Rahmen der DeSH-Umfrage eine leichte Eintrübung ihrer Geschäftslage im 4. Quartal 2016. Die Gesamtsituation beurteilen die Betriebe dennoch positiv (23 % gut, 58 % befriedigend) und sehen sich in der Regel gut versorgt. Der Ausblick für die nächsten sechs Monate ist aus Sicht der Laubholzsäger neutral. Im Bereich Restholz sieht der DeSH Erfolge insbesondere bei Spänen, vor allem aufgrund der positiven Pelletsbedarfsentwicklung.
DeSH
 

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