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Geschäftslage der Laubschnittholzsäger

Geschäftslage der Laubschnittholzsäger

Die Juni-Umfrage des ifo Instituts zur Beurteilung der allgemeinen Situation im deutschen Laubschnittholz erzeugenden Gewerbe hat ergeben, dass die Geschäftslage im Vergleich zum Vormonat spürbar ungünstiger ist und sich in der näheren Zukunft noch stärker verschlechtern wird. So berichten zwar die meisten Teilnehmer von befriedigenden bzw. saisonüblichen Geschäften, knapp zwei Zehntel berichten hingegen von einer schlechten Geschäftslage.
Für die nächsten sechs Monate geht etwa ein Drittel von einer sich weiter verschlechternden Lage aus.

Die Fertigwarenbestände werden von fast allen Testteilnehmern als ausreichend beurteilt. Das Produktionstempo blieb generell auf Vormonatsniveau. Fast zwei Zehntel der Sägewerke verzeichneten ein rückläufiges Einkaufsinteresse, bei fast allen übrigen blieb das Interesse der Abnehmer konstant. Damit hat sich die Einschätzung der Nachfragesituation im Vergleich zum Vormonat spürbar verbessert.
Die Auftragsbestände waren bei nicht ganz zwei Zehnteln reduziert und werden von einem Drittel als zu gering angesehen. Auf Sicht der kommenden drei Monate wird sich das Produktionstempo kräftig verringern.
Die inländischen Verkaufspreise sind bei einem Viertel der Testteilnehmer gesunken, bei fast allen übrigen blieben sie konstant. Der Erzeugerpreisindex von Laubschnittholz tendierte im Mai 2013 mit einem Stand von 116,0 Punkten (2005 = 100) marginal höher. Binnen Jahresfrist errechnet sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ein Plus von 2,5 %. Für die nächsten drei Monate ist nach Ansicht von etwa drei Vierteln mit konstanten Preisen zu rechnen, die übrigen rechnen mit sinkenden Preisen.
Das Exportgeschäft dürfte sich nach weit überwiegender Einschätzung nicht ändern.

Holzmarktinfo/ifo

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