Newsletter
ABO
Zeitschriften
Service

Geschäftslage der Laubschnittholzsäger

Die Mai-Umfrage des ifo-Instituts zur Beurteilung der allgemeinen Situation im deutschen Laubschnittholz erzeugenden Gewerbe hat ergeben, dass die Geschäftslage im Vergleich zum Vormonat spürbar ungünstiger ist und sich in der näheren Zukunft noch stärker verschlechtern wird. So berichten zwar die meisten Teilnehmer von befriedigenden bzw. saisonüblichen Geschäften, doch zwei Zehntel berichten von einer schlechten Geschäftslage. Auch für die nächsten sechs Monate gehen etwas mehr als die Hälfte von einer sich weiter verschlechternden Lage aus.
 
Produktion und Aussichten
 
Die Auftragsbestände waren bei einem Drittel reduziert, werden von ebenso vielen als zu gering angesehen. Auf Sicht der kommenden drei Monate sich das Produktionstempo leicht verringern. Laut Erhebung des ifo-Instituts bezeichnen fast neun Zehntel der Säger ihre Wettbewerbsposition in Deutschland als unverändert und gut ein Zehntel als schlechter. Die Rohstoff- und Vormaterialbestände reichen derzeit für eine Produktionsdauer von 9,2 Wochen, die Fertigwarenbestände entsprechen zurzeit 7,0 Wochen.
 
Verkaufspreise für Laubschnittholz
 
Die inländischen Verkaufspreise sind bei gut vier Zehnteln der Testteilnehmer gesunken, bei allen übrigen blieben sie konstant. Der Erzeugerpreisindex von Laubschnittholz tendierte im April 2013 mit einem Stand von 115,8 Punkten (2005 = 100) unverändert. Binnen Jahresfrist errechnet sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ein spürbares Plus von 2,9 %.
 
Für die nächsten drei Monate ist nach Ansicht von etwa drei Vierteln mit konstanten Preisen zu rechnen, die übrigen rechnen mit sinkenden Preisen.
 
Das Exportgeschäft dürfte sich nach weit überwiegender Einschätzung nicht ändern.
Holzmarktinfo.de

Auch interessant

von