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Geschäftslage der Laubschnittholzsäger im Juli

Die Umfrage des ifo-Instituts zur Beurteilung der allgemeinen Situation im Laubschnittholz erzeugenden Gewerbe im Juli 2013 hat ergeben, dass die Geschäftslage im Vergleich zum Vormonat spürbar ungünstiger ist.
Die Fertigwarenbestände werden weit überwiegend als ausreichend beurteilt. Die Auftragsbestände blieben per saldo unverändert, werden von zwei Zehnteln aber als zu gering angesehen. Auf Sicht der kommenden drei Monate sich das Produktionstempo spürbar verringern. Laut Erhebung des ifo-Instituts reichen die Auftragsbestände derzeit für eine Produktionsdauer von 4,5 Monaten. Die Kapazitätsausnutzung liegt bei 77,8 % der betriebsüblichen Vollausnutzung.
Die inländischen Verkaufspreise sind bei etwa einem Viertel der Testteilnehmer gesunken, bei allen übrigen blieben sie konstant. Der Erzeugerpreisindex von Laubschnittholz tendierte im Juli 2013 mit einem Stand von 116,0 Punkten (2005 = 100) unverändert. Binnen Jahresfrist errechnet sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ein Plus von 1,1 %. Für die nächsten drei Monate ist nach Ansicht von etwa drei Vierteln mit konstanten Preisen zu rechnen, die übrigen rechnen mit sinkenden Preisen.
Das Exportgeschäft dürfte sich nach weit überwiegender Einschätzung kaum ändern.
Holzmarktinfo

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