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Geschäftslage der Laubschnittholzsäger

Ende September 2015 meldete in der Umfrage vom ifo Institut lediglich knapp ein Zehntel der Laubholzsäger, dass die allgemeine Geschäftslage gegenwärtig gut sei. Alle anderen schätzen die Situation als befriedigend bzw. saisonüblich ein. Im Vergleich zum Vormonat hat sich die Lage somit erneut geringfügig verbessert. Auf Sicht der kommenden sechs Monate geht ein Drittel von einer Verbesserung aus, ein Viertel rechnet mit einer stabilen und vier Zehntel mit einer rückläufigen Entwicklung. Somit fallen die Prognosen geringfügig schlechter aus als noch vor einem Monat.
Die Fertigwarenbestände werden weit überwiegend als ausreichend beurteilt, nicht ganz ein Zehntel bezeichnen sie aber als zu klein. Das Produktionstempo hat im Vergleich zum Vormonat nochmals kräftig angezogen. Ein Drittel der Testteilnehmer berichtet von einem zunehmenden Einkaufsinteresse, bei gut der Hälfte ist es hingegen gesunken. Die Auftragsbestände haben sich deutlich reduziert: Bei knapp der Hälfte sind sie gleich geblieben, bei allen anderen dagegen gesunken. Der Auftragsbestand wurde überwiegend als ausreichend, häufig jedoch als zu gering beurteilt. Auf Sicht der kommenden drei Monate wird sich das Produktionstempo nach Einschätzung von gut einem Zehntel verlangsamen, etwas mehr als die Hälfte geht von einer Beibehaltung der Produktionsgeschwindigkeit aus und ein Drittel Zehntel rechnet mit einer Beschleunigung.
Die inländischen Verkaufspreise sind ausnahmslos gleich geblieben. Der Erzeugerpreisindex von Laubschnittholz blieb im August 2015 mit einem Stand von 111,7 Punkten (2010 = 100) konstant. Binnen Jahresfrist errechnet sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ein spürbares Plus von 2,6 %. Für die nächsten drei Monate ist nach einhelliger Ansicht mit konstanten Preisen zu rechnen.
Das Exportgeschäft dürfte sich aller Voraussicht nach spürbar verschlechtern.
HMI

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