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Geschäftslage der Laubschnittholzsäger

Ende Juli 2015 meldeten in der Erhebung des ifo Instituts zwei Zehntel der Laubholzsäger, dass die allgemeine Geschäftslage gegenwärtig gut sei. Alle anderen schätzen die Situation als befriedigend bzw. saisonüblich ein. Im Vergleich zum Vormonat hat sich die Lage somit deutlich verbessert. Auf Sicht der kommenden sechs Monate gehen fast drei Zehntel von einer Verbesserung aus, gut die Hälfte rechnet mit einer stabilen und nur noch knapp zwei Zehntel mit einer rückläufigen Entwicklung. Somit fallen die Prognosen deutlich besser aus als noch vor einem Monat.
Das Produktionstempo hat im Vergleich zum Vormonat deutlich angezogen. Während im Vormonat noch gut ein Viertel der Betriebe eine geringere Nachfrage registrierte, berichtet nun die Hälfte von einem zunehmenden Einkaufsinteresse, bei fast allen übrigen blieb es unverändert. Die Auftragsbestände sind per saldo deutlich gestiegen: Bei sechs Zehnteln sind sie gleich geblieben, bei einem Drittel erhöht und bei einigen wenigen Prozent gesunken. Auf Sicht der kommenden drei Monate wird sich das Produktionstempo nach Einschätzung von einem Drittel verlangsamen, vier Zehntel gehen von einer Beibehaltung der Produktionsgeschwindigkeit aus und drei Zehntel rechnen mit einer Beschleunigung.
Die inländischen Verkaufspreise sind gleich geblieben. Der Erzeugerpreisindex von Laubschnittholz blieb im Mai 2015 mit einem Stand von 110,5 % (2010 = 100 %) konstant. Binnen Jahresfrist errechnet sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes noch immer ein spürbares Plus von 1,5 %. Für die nächsten drei Monate ist nach Ansicht von gut neun Zehnteln mit konstanten Preisen zu rechnen, einzelne Betriebe gehen von sinkenden Preisen aus.
Das Exportgeschäft dürfte sich aller Voraussicht nach deutlich verbessern.
HMI

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