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Geschäftslage der Laubschnittholzsäger

Laut Erhebung des ifo Institutes meldeten im September 2014 drei Zehntel der Laubholzsäger, dass die allgemeine Geschäftslage gegenwärtig schlecht sei. Fast alle anderen berichten von befriedigenden bzw. saisonüblichen Geschäften. Für die kommenden sechs Monate geht gut ein Drittel der Testteilnehmer von einer besseren Geschäftsentwicklung aus, nicht ganz die Hälfte geht von einer unveränderten Situation aus.
Die Fertigwarenbestände werden überwiegend als ausreichend beurteilt, drei Zehntel bezeichnen sie aber als zu groß. Das Produktionstempo hat sich kräftig reduziert. Nur noch etwas mehr als ein Zehntel der Sägewerke verzeichneten ein rückläufiges Einkaufsinteresse, bei fast allen übrigen blieb die Nachfrage der Abnehmer konstant. Damit hat sich die Einschätzung der Nachfragesituation im Vergleich zum Vormonat wieder etwas verbessert.
Laut Zusatzerhebung des ifo Instituts war die Produktion in den vergangenen drei Monaten bei sechs Zehnteln durch eine zu geringe Auftragslage behindert, zwei Zehntel beklagten zudem, dass zu wenig Rundholz am Mark verfügbar ist. Lediglich bei einem Viertel war die Fertigung hingegen nicht behindert bzw. normal. Die inländischen Verkaufspreise blieben bei allen Testteilnehmern konstant.
Der Erzeugerpreisindex von Laubschnittholz blieb im August 2014 mit einem Stand von 108,9 Punkten (2010 = 100) unverändert. Binnen Jahresfrist errechnet sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ein spürbares Plus von 2,1 %. Für die nächsten drei Monate ist nach Ansicht von gut neun Zehnteln mit konstanten Preisen zu rechnen, die übrigen gehen von steigenden Preisen aus.
Das Exportgeschäft dürfte sich nach überwiegender Einschätzung nicht ändern, ein Bruchteil rechnet allerdings wieder mit einer Besserung der Möglichkeiten.
Holzmarktinfo.de/ifo

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