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Geschäftslage der Laubschnittholzsäger

Im April meldeten zwei Zehntel der Laubholzsägewerke im ifo Konjunkturtest, dass die allgemeine Geschäftslage gegenwärtig schlecht sei, fast alle übrigen berichteten jedoch von befriedigenden bzw. saisonüblichen Geschäften. Auf Sicht der kommenden sechs Monate dürfte sich die Lage weiter eintrüben. So gehen drei Zehntel der Testteilnehmer von einer sich verschlechternden Geschäftsentwicklung aus, nur ein Bruchteil rechnet mit Besserung.
Bezüglich Einkaufsinteresse berichteten vier Zehntel von einem geringeren und fast alle anderen von einem gleich hohen Bedarf der Abnehmer. Drei Zehntel hatten einen geringeren Auftragsbestand als im Vormonat, bei fast allen anderen hat sich diesbezüglich nichts geändert.
Die inländischen Verkaufspreise sind bei etwas mehr als drei Zehnteln der Testteilnehmer gesunken, bei einem Zehntel dagegen gestiegen. Der Erzeugerpreisindex von Laubschnittholz tendierte im Februar 2014 mit einem Stand von 107,0 Punkten (2010=100) gegenüber Vormonat unverändert. Binnen Jahresfrist errechnet sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ein leichtes Plus von 0,6 %. Für die nächsten drei Monate ist nach Ansicht von etwa drei Zehnteln mit konstanten Preisen zu rechnen, gut ein Zehntel geht von anziehenden, alle anderen von nachgebenden Preisen aus.
Das Exportgeschäft dürfte sich nach überwiegender Einschätzung nicht ändern, drei Zehntel rechnen allerdings mit einer Verschlechterung.
Holzmarktinfo/ifo

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