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Geschäftslage der Laubholzsäger

Ende März 2020 hat sich die Stimmung der Laubholzsäger bezüglich der aktuellen Geschäftslage gegenüber dem Vormonat kräftig verschlechtert: Mehr als vier Zehntel der am ifo-Konjunkturtest teilnehmenden Betriebe beurteilen die Geschäfte als schlecht, alle weiteren melden befriedigende oder saisonübliche Geschäfte. Der Blick in die Zukunft gestaltet sich ebenfalls pessimistisch: Für die kommenden sechs Monate gehen knapp sechs Zehntel von einer Verschlechterung der Lage aus, alle weiteren prognostizieren stabil bleibende Verhältnisse.

Die Fertigwarenbestände werden von allen Unternehmen als ausreichend eingestuft. Auch das Produktionstempo wird von allen Betrieben als stabil eingeschätzt. Das Einkaufsinteresse ist wieder zurückgegangen, dementsprechend melden die Unternehmen wesentlich schlechtere Verhältnisse bezüglich der Auftragslage. Die Auftragslage aus dem Ausland wird hingegen noch immer von mehr als vier Zehnteln der Beteiligten als schlecht beurteilt. Auf Sicht der kommenden drei Monate wird das Produktionstempo sich aller Vorausicht nach deutlich verlangsamen.

Die inländischen Verkaufspreise waren bei knapp einem Drittel der befragten Unternehmen niedriger als im Vormonat, während die Preise bei allen anderen stabil blieben. Der Erzeugerpreisindex von Laubschnittholz ist im Februar 2020 mit einem Stand von 109,2 Punkten (2015 = 100) im Vergleich zum Vormonat um 0,3 % gesunken. Binnen Jahresfrist errechnet sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ein Plus von 1,4 %. Für die nächsten drei Monate gehen mehr als zwei Drittel der Testteilnehmer von weiterhin konstanten Preisen aus, knapp ein Drittel rechnet allerdings mit sinkenden Preisen.

HMI/Quelle: ifo

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