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Geschäftslage der Laubholzsäger

Ende Februar 2020 hat sich die Stimmung der Laubholzsäger bezüglich der aktuellen Geschäftslage gegenüber dem Vormonat per Saldo weiter entspannt: Weniger als ein Zehntel der am ifo-Konjunkturtest teilnehmenden Betriebe beurteilen die Geschäfte als schlecht, alle weiteren melden befriedigende oder saisonübliche Geschäfte. Der Blick in die Zukunft gestaltet sich leicht pessimistisch: Für die kommenden sechs Monate gehen zwei Zehntel von einer Verschlechterung der Lage aus, alle weiteren prognostizieren stabil bleibende Verhältnisse.

Die Fertigwarenbestände werden von knapp der Hälfte der Befragten als ausreichend bezeichnet, ein geringfügig größerer Anteil hält sie für zu groß. Das Produktionstempo wird von allen Betrieben als stabil eingeschätzt. Das Einkaufsinteresse hat sich deutlich stabilisiert, dementsprechend melden die Unternehmen ebenfalls bessere Verhältnisse bezüglich der Auftragslage. Die Auftragslage aus dem Ausland wird hingegen noch immer von mehr als einem Drittel der Beteiligten als schlecht beurteilt. Auf Sicht der kommenden drei Monate wird das Produktionstempo sich aller Voraussicht nach etwas verlangsamen.

Die inländischen Verkaufspreise waren bei einem Drittel der befragten Unternehmen höher als im Vormonat, während die Preise bei allen anderen stabil blieben. Der Erzeugerpreisindex von Laubschnittholz ist im Januar 2020 mit einem Stand von 109,5 Punkten (2015 = 100) auf Niveau des Vormonats. Binnen Jahresfrist errechnet sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ein Plus von 1,2 %. Für die nächsten drei Monate gehen die meisten Testteilnehmer von weiterhin konstanten Preisen aus, ein Drittel rechnet allerdings mit anziehenden Preisen.

HMI/Quelle: ifo

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