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Geschäftslage der Laubholzsäger

Ende August 2015 meldete lt. Umfrage vom ifo Institut gut ein Zehntel der Laubholzsäger, dass die allgemeine Geschäftslage gegenwärtig gut sei. Fast alle anderen schätzen die Situation als befriedigend bzw. saisonüblich ein. Im Vergleich zum Vormonat hat sich die Lage somit erneut etwas verbessert. Auf Sicht der kommenden sechs Monate geht ein Viertel von einer Verbesserung aus, knapp die Hälfte rechnet mit einer stabilen und drei Zehntel mit einer rückläufigen Entwicklung. Somit fallen die Prognosen geringfügig schlechter aus als noch vor einem Monat.
Die Fertigwarenbestände werden weit überwiegend als ausreichend beurteilt, nicht ganz zwei Zehntel bezeichnen sie aber als zu klein. Das Produktionstempo hat im Vergleich zum Vormonat nochmals deutlich angezogen. Gut ein Drittel der Testteilnehmer berichtet von einem zunehmenden Einkaufsinteresse, bei den meisten anderen blieb es unverändert. Die Auftragsbestände sind per saldo leicht gestiegen: Bei jeweils gut einem Drittel sind sie gestiegen oder zumindest gleich gebieben, bei drei Zehnteln dagegen gesunken. Der Auftragsbestand wurde per saldo als ausreichend bis verhältnismäßig groß beurteilt.
Auf Sicht der kommenden drei Monate wird sich das Produktionstempo nach Einschätzung von einem kleinen Prozentsatz verlangsamen, zwei Drittel gehen von einer Beibehaltung der Produktionsgeschwindigkeit aus und drei Zehntel rechnen mit einer Beschleunigung.
Die inländischen Verkaufspreise sind ausnahmslos gleich geblieben. Der Erzeugerpreisindex von Laubschnittholz stieg im Juli 2015 mit einem Stand von 111,7 Punkten (2010 = 100) um 1,1 % über Vormonat. Binnen Jahresfrist errechnet sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ein spürbares Plus von 2,6 %. Für die nächsten drei Monate ist nach Ansicht von drei Vierteln mit konstanten Preisen zu rechnen, alle anderen Betriebe gehen von steigenden Preisen aus.
HMI

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