ABO

Geschäftslage der Laubholzsäger

Ende Mai 2015 meldet den Erhebungen des ifo Instituts zufolge ein Viertel der Laubholzsäger, dass die allgemeine Geschäftslage gegenwärtig schlecht sei, die Zahl derjenigen, die von guten Geschäften berichtet, liegt mit fast drei Zehnteln allerdings geringfügig höher. Alle anderen schätzen die Situation als befriedigend bzw. saisonüblich ein. Im Vergleich zum Vormonat hat sich die Lage somit wieder etwas verschlechtert. Auf Sicht der kommenden sechs Monate geht ein Drittel von einer Verbesserung aus, alle anderen rechnen mit einer stabilen Entwicklung.
Gut die Hälfte der Betriebe registrierte eine höhere Nachfrage, bei fast allen übrigen blieb sie unverändert. Damit hat sich die Einschätzung der Nachfragesituation im Vergleich zum Vormonat spürbar verbessert. Die Auftragsbestände sind bei sieben Zehnteln gleich geblieben, bei einem Viertel dagegen erhöht. Dennoch wurde der Auftragsbestand per saldo als ausreichend beurteilt. Auf Sicht der kommenden drei Monate wird sich das Produktionstempo nach Einschätzung von gut einem Drittel beschleunigen, alle anderen gehen von einer Beibehaltung der Produktionsgeschwindigkeit aus.
Laut Zusatzerhebung des ifo bezeichnen alle Säger ihre Wettbewerbsposition in Deutschland als unverändert. Innerhalb der EU sehen sich 6 % als besser positioniert, alle anderen sehen keine Änderung. Für Märkte außerhalb der EU meldet jeweils die Hälfte, dass sich die Situation verbessert bzw. nicht geändert hat.
Die inländischen Verkaufspreise sind gestiegen: Gut ein Zehntel der Testteilnehmer konnte die Preise anheben, bei allen anderen blieben sie unverändert. Der Erzeugerpreisindex von Laubschnittholz blieb im April 2015 mit einem Stand von 110,5 Punkten (2010 = 100) konstant. Binnen Jahresfrist errechnet sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes noch immer ein deutliches Plus von 3,0 %. Für die nächsten drei Monate ist nach Ansicht von gut neun Zehnteln mit konstanten Preisen zu rechnen, ein geringer Teil geht nach wie vor von steigenden Preisen aus.
Das Exportgeschäft dürfte sich spürbar verbessern: Gut ein Zehntel erwartet eine Verbesserung der Situation, alle anderen rechnen mit Stabilität.
HMI/Quelle: ifo

Auch interessant

von