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Geschäftslage der Laubholzsäger

Ende April 2015 meldet in der ifo-Umfrage zwar weiterhin ein Drittel der Laubholzsäger, dass die allgemeine Geschäftslage gegenwärtig gut sei, die Zahl derjenigen, die von schlechten Geschäften berichtet, ist auf Null zurückgegangen. Alle anderen schätzen die Geschäfte als befriedigend bzw. saisonüblich ein. Im Vergleich zum Vormonat hat sich die Situation somit erneut deutlich verbessert. Auf Sicht der kommenden sechs Monate gehen vier Zehntel von einer Verschlechterung aus, weitere vier Zehntel rechnen mit einer stabilen Entwicklung.
Die Auftragsbestände sind per saldo minimal gestiegen: Bei gut vier Zehntelnd sind sie gleich geblieben, bei mehr als vier Zehnteln dagegen erhöht, bei den übrigen jedoch gesunken. Auf Sicht der kommenden drei Monate wird sich das Produktionstempo nach Einschätzung von einem Drittel beschleunigen, gut die Häfte geht von einer Beibehaltung der Produktionsgeschwindigkeit aus. Laut Zusatzerhebung des ifo Instituts beträgt die durch Auftragsbestände gesicherte Produktionsdauer derzeit 1,5 Monate. Die Kapazitätsauslastung liegt bei 76,1 % der betriebsüblichen Vollauslastung.
Die inländischen Verkaufspreise sind per saldo etwas gestiegen: Rund ein Zehntel der Testteilnehmer konnte die Preise anheben, bei allen anderen blieben sie unverändert. Der Erzeugerpreisindex von Laubschnittholz hat sich im März 2015 mit einem Stand von 110,5 Punkten (2010 = 100) leicht um 0,2 % erhöht. Binnen Jahresfrist errechnet sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes noch immer ein deutliches Plus von 3,3 %. Für die nächsten drei Monate ist nach Ansicht von neun Zehnteln mit konstanten Preisen zu rechnen, die übrigen gehen nach wie vor von steigenden Preisen aus.
Im Exportgeschäft erwarten zwei Zehntel zwar eine Verbesserung der Situation, vier Zehntel dagegen eine Verschlechterung.
HMI

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