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Geschäftslage der Laubholzsäger

Ende Juni 2018 hat sich die Stimmung der Laubholzsäger bezüglich der aktuellen Geschäftslage gegenüber dem Vormonat etwas verbessert: Etwa ein Zehntel der am ifo-Konjunkturtest teilnehmenden Betriebe beurteilte die Geschäfte als gut, alle anderen aber als zufriedenstellend bzw. saisonüblich. Im Vormonat beklagten noch zwei Zehntel eine schlechte Geschäftslage. Mit etwa neun Zehnteln geht der weitaus größte Teil der Betriebe auf Sicht der kommenden sechs Monate von einer stabilen Lage aus, alle ein Zehntel rechnet mit einer Verschlechterung.

Die Fertigwarenbestände werden von gut einem Zehntel als zu klein bezeichnet, alle andern halten sie für ausreichend. Das Produktionstempo stieg spürbar an. Das Einkaufsinteresse ist recht kräftig gestiegen und auch verzeichneten mehr als ein Drittel höhere Auftragsbestände. Sie wurden von 12 % als verhältnismäßig groß und von 88% aber normal bzw. saisonüblich eingestuft. Auf Sicht der kommenden drei Monate wird das Produktionstempo aller Voraussicht nach deutlich zunehmen.

Laut Zusatzerhebung des ifo-Instituts klagten 52 % der befragten Unternehmen für die vergangenen drei Monaten über zu geringe Aufträge, 35 % über Arbeitskräftemangel und bei 30 % war der Rohstoffvorrat zu gering. Zurzeit ist weder von Überstunden noch von Kurzarbeit die Rede. Die Anzahl der Beschäftigten wird im kommenden Vierteljahr voraussichtlich stabil bleiben.

Die inländischen Verkaufspreise konnten fast zwei Zehntel der befragten Unternehmen anheben. Der Erzeugerpreisindex von Laubschnittholz blieb im Mai 2018 mit einem Stand von 115,0 Punkten (2010 = 100) im Vergleich zum Vormonat konstant. Binnen Jahresfrist errechnet sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ein Plus von 1,1 %. Für die nächsten drei Monate gehen sechs Zehntel von weiter steigenden Preisen aus, während alle anderen damit rechnen, dass sie stabil bleiben werden. Das Exportgeschäft dürfte sich sehr kräftig beschleunigen.

HMI/ifo

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