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Geschäftslage der deutschen Laubholzsäger

Laut Erhebungen des ifo-Institutes meldete Ende Februar 2015 unverändert ein Viertel der Laubholzsäger, dass die allgemeine Geschäftslage gegenwärtig schlecht sei. Alle anderen berichteten von befriedigenden bzw. saisonüblichen Geschäften. Im Vergleich zum Vormonat hat sich die Situation somit nicht geändert. Auf Sicht der kommenden sechs Monate gehen zwar etwas mehr als die Hälfte von einer stabilen Entwicklung aus, fast alle anderen rechnen jedoch mit einer Verschlechterung der Lage.
Die Fertigwarenbestände werden weit überwiegend als ausreichend beurteilt, ein Viertel bezeichnet sie aber als zu klein. Die Auftragsbestände haben zugenommen: Bei der Hälfte sind sie gestiegen, bei zwei Zehnteln dagegen gleich gebieben, bei den übrigen jedoch gesunken. Sechs Zehntel der Testteilnehmer bezeichnen sie als ausreichend, ein Viertel aber als zu klein. Auf Sicht der kommenden drei Monate wird sich das Produktionstempo nach einhelliger Einschätzung deutlich beschleunigen.
Laut Zusatzerhebung des ifo-Instituts bezeichnet ein Zehntel der Säger ihre Wettbewerbsposition in Deutschland als schlechter, alle anderen hingegen als unverändert. Die Rohstoff- und Vormaterialbestände reichen derzeit für eine Produktionsdauer von 6,6 Wochen, die Fertigwarenbestände entsprechen zurzeit 7,2 Wochen.
Die inländischen Verkaufspreise blieben per saldo konstant: Ein Viertel der Testteilnehmer konnte die Preise anheben, ein Viertel musste sie senken und bei allen anderen blieben sie unverändert. Der Erzeugerpreisindex von Laubschnittholz blieb im Januar 2015 mit einem Stand von 110,6 Punkten (2010 = 100) stabil. Binnen Jahresfrist errechnet sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ein deutliches Plus von 3,4 %. Für die nächsten drei Monate ist nach Ansicht von fünf Zehnteln mit konstanten Preisen zu rechnen, die übrigen gehen jeweils zu gleichen Teilen von steigenden bzw. sinkenden Preisen aus.
Das Exportgeschäft dürfte sich nach überwiegender Einschätzung zwar nicht ändern, fast die Hälfte erwartet sogar eine Verbesserung der Situation.
Holzmarktinfo/Quelle: ifo

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