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Geschäftsaussichten der Nadelholzsäger

Die Geschäftslage der deutschen Nadelholzsäger wurde Ende Oktober 2014 im Vergleich zum Vormonat als etwas ungünstiger beurteilt. Auch für die nähere Zukunft dürfte sich die Lage aller Voraussicht nach leicht verschlechtern. So berichtet derzeit ein Drittel der an der Umfrage des ifo Instituts teilnehmenden Betriebe von guten Geschäften. Ein Viertel bezeichnet die gegenwärtige Situation hingegen als befriedigend bzw. saisonüblich, während gut vier Zehntel die Lage als schlecht beurteilen.
Für die nächsten sechs Monate gehen fast vier Zehntel von einer stabilen Geschäftslage aus, ein Fünftel rechnet damit, dass sie sich verbessert, gut vier Zehntel gehen dagegen von einer Verschlechterung aus.
Die Nachfrage nach Schnittholz ist etwas gesunken. Bei zwei Zehnteln haben sich die Auftragsbestände verringert, während lediglich ein Zehntel einen Anstieg meldet.
Die inländischen Verkaufspreise für Nadelschnittholz blieben weit überwiegend stabil. Der Erzeugerpreisindex von rauem Fichten-/Tannenschnittholz sank im Septemebr 2014 laut Statistischem Bundesamt um 0,3 % auf 116,1 Punkte (2010 = 100). Binnen Jahresfrist errechnet sich ein Plus von 1,7 %. Nadelhobelware lag dem Index zufolge mit 112,4 Zählern auf Vormonatsniveau. Zum Vorjahr war ein spürbarer Rückgang um 2,0 % zu verzeichnen.
Für die kommenden drei Monate rechnen zwei Drittel der Befragten mit stabilen Preisen. Während nur ein Zehntel von anziehenden Preisen ausgeht, rechnen gut zwei Zehntel mit einem Rückgang. Das Exportgeschäft dürfte sich deutlich verbessern.
Holzmarktinfo.de/ifo

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