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Gemeinschaftliche Aufforstungskampagne im Bergwald

Gemeinschaftliche Aufforstungskampagne im Bergwald

In einer bayernweit einzigartigen Gemeinschaftsaktion öffentlicher und privater Partner sind die Bundeswehr, die Bayerische Forstverwaltung sowie die Unternehmen General Electric (GE) und Bayerische Staatsforsten (BaySF) seit 20 Jahren für den Bergwald aktiv. Wie Forstminister Helmut Brunner am Wank zum Auftakt der diesjährigen Pflanzaktion sagte, wurden in den vergangenen 20 Jahren im Rahmen dieser Gemeinschaftsinitiative insgesamt 100 000 Bäumchen gepflanzt und damit 17 Hektar Schutzwald saniert. Dieses beispielhafte gemeinsame Engagement für unseren Bergwald ist ein wichtiger Beitrag zum Schutz der Menschen in unseren Berggebieten, sagte der Minister. Auch heuer werden wieder 5 000 Latschen in die Steilhänge eines Wildbacheinzugsgebiet gepflanzt, um langfristig vor Hochwasser und Bodenerosion zu schützen. Die von GE gestifteten Bäumchen werden von Soldaten der Universität der Bundeswehr und GE-Mitarbeitern gepflanzt, die fachliche Organisation liegt beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Weilheim und beim BaySF-Forstbetrieb Oberammergau.
 
Der Minister würdigte das freiwillige Engagement in dieser Bergwaldaktion oder auch in Projekten anderer Organisationen als wertvollen Dienst am Gemeinwohl. Denn derzeit können knapp zehn Prozent der 150 000 Hektar Schutzwald in Bayern ihre Funktion nicht mehr ausreichend erfüllen. Aus diesem Grund hat der Freistaat seit 1986 bereits rund 74 Millionen Euro in die Schutzwaldsanierung investiert, mehr als zwölf Millionen Bäume gepflanzt und 2008 zusätzlich eine eigene Bergwaldoffensive gestartet. Gemeinsam mit der Unterstützung der vielen freiwilligen Helfer im Bergwald setze der Freistaat alles daran, dass der Schutzwald seine Funktion wieder wirksam und dauerhaft ausüben könne.

StMELF

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