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Gemeinde- und Städtebund Thüringen: Anspruchsvolle Themen zur Revierleiterfortbildung

Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Revierförster des Gemeinde- und Städtebundes Thüringen als Kommunaler Waldbesitzerverband trafen sich am 7. November 2013 zur halbjährlichen Revierleiterfortbildung.
Als Gast bei der Anstalt öffentlichen Rechts – Thüringen Forst (AöR-ThürForst) in Erfurt informierten sich im gemeinsamen Teil der Veranstaltung die kommunalen Revierförster und die Zentrale der AöR über das Antragsverfahren zur Wiederherstellung insbesondere von Wegen nach dem Hochwasser durch den Abteilungsleiter Infrastruktur der Thüringer Aufbaubank, Herr Möller.
Herr Pätzold (AöR-ThürForst) informierte zum Thema des Testbetriebsnetzes Forst, zum aktuellen Stand der Förderung insbesondere im Bereich der Waldumweltmaßnahmen auf hohen und praxisnahen Niveau.
Gleichfalls wurden mit Herrn Düring, Pressereferent und Baumexperte im Bund Deutscher Forstleute, Stadtverwaltung Erfurt, die aktuelle Diskussion zum Thema Verkehrssicherung, die notwendigen Einschränkungen von neuen Forderungen an die Verkehrssicherung für die Praxis und die Anpassung der forstlichen Ausbildung im Bereich der Verkehrssicherung rege diskutiert.
Der Sachgebietsleiter Holzmarkt und Logistik, Herr Schlehahn, stellte die bisherigen Ergebnisse der Holzvermarktung der Landesforstanstalt vor. Hierzu werden in einem Folgetermin mit der Landesforstanstalt die erfolgreichen Lösungen der Stadt Jena im Bereich des Energie- und Brennholzmarktes vertiefend beraten.
Im internen Teil der Sitzung der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Revierförster wurden die Auswertung der nicht-öffentlichen Mitgliederversammlung des Gemeinde- und Städtebundes Thüringen zur zweiten Forstreform nach der Bildung der Landesforstanstalt, der Bericht aus dem Landesforstausschuss sowie dem Beirat zur Landesforstanstalt und der Stand der angekündigten Strukturänderung der Landesforstanstalt erörtert.
Weitere Themen der Veranstaltung waren die Verlängerung der Kostenbeitragsverordnung bis Ende 2015, die hoheitlichen Aufgaben im Gemeinschaftsforstamt, der Stand der Forstdienstkleidungsverordnung, Friedwald und Windkraftanlagen im Wald. Die kommunalen Forstbediensteten zeigten auf, dass sie im Gemeinschaftsforstamt im Gegensatz zu den staatlichen Revierförstern auf der eigenen bzw. „derselben“ kommunalen Waldfläche keinen Zuschuss für die Durchführung von hoheitlichen Aufgaben im Sinne der Landesforstanstalt, beispielsweise für die Führungen von Kindergärten und Schulen, erhalten.
Die Auswertung des aktuellen Verbiss- und Schälschadengutachtens für den Kommunalwald sowie der Stand der guten Ergebnisse im Bereich der gemeinsamen Erstellung und bisherigen Anwendung von Formularen nebst Hinweisen für Wildschadenbearbeitung mit dem Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz und dem Thüringer Verband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbezirksinhaber wurden vertieft.
Martin Weigand/Gemeinde- und Städtebund Thüringen

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