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Mehr Geld für Naturschutz in Thüringen

Das Stiftungskapital der Stiftung Naturschutz Thüringen ist um drei Millionen Euro aus Landesmitteln aufgestockt worden. Das teilte Thüringens Umweltminister Jürgen Reinholz am 21. Februar in Erfurt anlässlich eines Festaktes der Stiftung mit. Damit verfügt die Naturschutzstiftung über ein Stiftungskapital von insgesamt rund sechs Millionen Euro, die für Naturschutz, Landschaftspflege, Forschung und Weiterbildung eingesetzt werden. „Jeder für den Naturschutz eingesetzte Euro ist eine Investition in die Zukunft“, sagte Reinholz. „Die Stiftung ist eine tragende Säule für den Natur- und Landschaftsschutz in Thüringen. Aktuell widmet sie sich unter anderem dem Erhalt des einzigartigen Biotopverbundes am Grünen Band“, so Reinholz weiter.
Bei ihrer Gründung im Jahr 1995 verfügte die Stiftung über ein Kapital von umgerechnet 1,25 Millionen Euro. Bis zum Jahr 2000 stockte der Freistaat den Betrag auf insgesamt drei Millionen Euro auf. In den vergangenen Jahren seit ihrer Gründung hat sich der Aufgabenbereich der Stiftung immer mehr ausgeweitet. So wurden ihr die Verwendung von Mitteln der Ausgleichsabgabe zum Zweck der Verbesserung von Natur und Landschaft übertragen und die naturschutzfachliche Betreuung der landeseigenen Naturschutzflächen. Im Zusammenhang mit dem Grünen Band ist die Stiftung seit 2010 Eigentümerin der Bundesflächen (3.900 Hektar) im ehemaligen Grenzstreifen. Sie hat sich verpflichtet, diese Flächen zu erhalten bzw. wiederherzustellen. Auf Thüringen entfallen mit 763 Kilometer mehr als die Hälfte der Strecke am ehemaligen Grenzstreifen in Deutschland.
Minister Reinholz bedankte sich bei dem scheidenden Vorsitzenden des Stiftungsrates, dem Präsidenten der Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie, Herrn Hoffmann, für seinen langjährigen Einsatz und beglückwünschte den neugewählten Vorsitzenden, Minister a.D. Dr. Volker Sklenar.
 
TMLFUN

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