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Die Initiatoren Prof. Doris Krabel (TU Dresden) und Prof. Ralf Kätzel (LFE Eberswalde, HU Berlin) sind Sprecher der Expertengruppe Gehölzphysiologie.

Gehölzphysiologen intensivieren Zusammenarbeit

Im Rahmen der 6. Sektionstagung Forstgenetik/Forstpflanzenzüchtung im DVFFA in Dresden (16.9.2019) schlossen sich mehr als 30 Veranstaltungsteilnehmer zu einer Expertengruppe „Gehölzphysiologie“ zusammen.

Hintergrund der Gründung ist unter anderem ein zunehmender Informationsbedarf zu den Grenzen der Anpassungskapazität einer Vielzahl von Baumarten unter sich ändernden Umweltbedingungen sowie der notwendige Informationsaustausch zwischen verschiedenen, zumeist hochspezialisierten Arbeitsgruppen.

Die Expertengruppe „Gehölzphysiologie“ bietet eine Plattform für die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern der Forstlichen Versuchsanstalten der Länder, Forschungseinrichtungen des Bundes und der Universitäten für die Grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung vielfältiger Teildisziplinen der Gehölzphysiologie, unabhängig davon, ob die untersuchten Gehölze im Wald, in der Stadt oder im Obstbau verwendet werden. Ziel ist es vor allem, Kompetenzen und Infrastruktur zu bündeln, um beispielsweise forstgenetische Ergebnisse in Beziehung zu dem jeweiligen Phänotyp (Phenotypisierung) stellen zu können. Vor diesem Hintergrund sahen es die Teilnehmer des Treffens als besonders dringend an, Methoden und Versuchsansätze zu vereinheitlichen und ggf. zu standardisieren.

Die Initiatoren des Zusammenschlusses Prof. Doris Krabel (TU Dresden) und Prof. Ralf Kätzel (LFE Eberswalde und HU Berlin) wurden als Sprecher der Expertengruppe gewählt. Als nächste Schritte sind eine Inventur der Forschungsressourcen zur Gehölzphysiologie in Deutschland und die Vorbereitung eines Workshops im Frühjahr 2020 geplant.

Ralf Kätzel

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