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Gegenseitige Anerkennung der Motorsägenlehrgänge

Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) haben die gegenseitige Anerkennung ihrer jeweiligen Anforderungen an Ausbildungslehrgänge für Arbeiten mit der Motorsäge vereinbart.

In der Vergangenheit ist die Motorsägenausbildung nach unterschiedlichen Vorgaben durchgeführt worden. So konnte es bei der Beurteilung der Fachkunde für gefährliche Baumarbeiten zu Unklarheiten kommen.
Nun hat die DGUV in Abstimmung mit der SVLFG ihre Information „Ausbildung für Arbeiten mit der Motorsäge und Durchführung von Baumarbeiten“ (DGUV-I 214-059) überarbeitet. Erfolgreich absolvierte Ausbildungen nach den Vorgaben der DGUV bzw. nach denen der SVLFG, insbesondere nach der VSG 4.2 „Gartenbau, Obstbau und Parkanlagen“, werden jetzt gegenseitig anerkannt. Dies ist eine lang erwartete Vereinfachung für die bei der SVLFG versicherten Betriebe, vor allem für kommunale Arbeitgeber und für Betriebe des Garten- und Landschaftsbaus.
Nun lässt sich bei einem neu einzustellenden Mitarbeiter beispielsweise besser nachvollziehen, welche Kenntnisse und Fertigkeiten er im Umgang mit der Motorsäge nachweisen kann. Dies erleichtert die Gefährdungsbeurteilung in den Unternehmen und gibt Rückschlüsse auf eventuellen Fortbildungsbedarf.
Darüber hinaus sind die angepassten Lehrgangspläne auch kompatibel mit den durch die SVLFG neu eingeführten Lehrgängen für Waldbesitzer und Waldbauern. Diese werden bei der SVLFG bundeseinheitlich qualitätsgesichert.
 

Weitere Informationen zu den Motorsägenlehrgängen der SVLFG

 
SVLFG

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