Newsletter
ABO
Zeitschriften
Service

Gedenksteine für Hans Dietrich von Zanthier

Im Oktober 2015 wurden durch den Forstverein Sachsen-Anhalt die zwei Gedenksteine für Hans Dietrich von Zanthier im Ilsetal und im „Waldhof“ der Stadt Ilsenburg renoviert.

Damit soll bereits auf die Vorbereitungen für die Feierlichkeiten zum 300. Geburtstag des großen Forstmannes aus dem 18. Jahrhundert im Jahr 2017 aufmerksam gemacht werden. Der Forstpraktiker Hans Dietrich von Zanthier gründete um 1762 die erste Forstschule der Welt. 
1955 wurde anlässlich des 250. Geburtstages Zanthiers dieser Stein neben der „Akademie“ durch den Staatlichen Forstwirtschaftsbetrieb Wernigerode errichtet. Ein weiterer Stein ist bereits 1864 mit einer Eiche am Zanthierplatz im Ilsetal durch den Harzer Forstverein gesetzt worden.
Das Wirkungsfeld von Hans Dietrich von Zanthier war die Grafschaft Stolberg-Wernigerode ab 1747. Zuvor war er mit dem Forstmeister von Langen in Norwegen. Er bewirkte, dass aus produktionsarmen holzvorratsreiche Wälder entstanden. Nachhaltige und geregelte Waldbewirtschaftung. Die “ Cameral-Forst-Wirtschaft“ aus dem Jahr 1767 gilt als Leitfaden für die Bewirtschaftungsrichtlinie.
Der Oberforstmeister und Jägermeister Hans Dietrich von Zanthier starb mit 61 Jahren auf dem Schloss Wernigerode: Nachdem er noch den Jahresetat für das Jahr 1779 beendete, wies er dem Arzt höflich die Tür und verstarb nachmittags.
Die Kosten für die Renovierung der Gedenksteine beglich die Stadt Ilsenburg aus dem finanziellen Nachlass der ehemaligen Gesellschaft „Schule der Nachhaltigkeit“.

 

 

Klaus Gregor

Auch interessant

von