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Gedenkstein für Johann Georg von Langen renoviert

Gedenkstein für Johann Georg von Langen renoviert

Johann Georg von Langen, geboren am 22. März 1699 (Gut Oberstädt/Thüringen), gestorben am 25. Mai 1776 (Schloss Jägersborg/Dänemark), war ein verdienstvoller Forstmann, Oberjägermeister,  Forstmeister und „Holzgerechter Jäger“. Er begann seine Tätigkeit im Fürstentum Blankenburg/Harz mit 17 Jahren. Ab 1735 ging er auf Wunsch des dänischen Königs Christian VI. nach Norwegen, kehrte 1743 nach Deutschland zurück (Grafschaft Wernigeode). Es folgte ein Wechsel in das Wesergebiet und weiter intensive forstliche Tätigkeit. Am 13. Oktober 1763 der Wechsel nach Dänemark und die Fortsetzung seiner rastlosen Tätigkeit. Es entstand der „Gram-Langen-Forstplan“. 
Johann Georg von Langen war reich an Ideen und Tatkraft und mutig gegen seine Neider. Er wurde in Gentofte bei Kopenhagen zur letzten Ruhe gebettet. Eine Gedenktafel in der Kirche erinnert an den großen Forstmann.
In Totenrode bei Blankenburg im Harz wurde 1976 durch Forstleute des Staatlichen Forstwirtschaftsbetriebes Wernigerode/Blankenburg ein Gedenkstein errichtet. Dieser wurde nun im September 2015 renoviert.
Klaus Gregor

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